Safeguarding
Unser Einsatz für Kinderschutz
Der Schutz von Kindern vor Missbrauch oder Ausbeutung steht im Zentrum unserer Mission, Strategie und Unternehmenskultur. Als kinderzentrierte Organisation ist es unser oberstes Ziel, dass alle Personen, mit denen wir Kontakt haben, sich sicher und geschützt fühlen. Kein Kind, Jugendlicher oder Erwachsener darf durch unser Handeln oder Unterlassen, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, gefährdet oder geschädigt werden.
Right To Play arbeitet mit benachteiligten Kindern und Erwachsenen weltweit. Wir sind uns bewusst, dass ein Machtungleichgewicht zwischen uns und den Menschen, mit denen wir arbeiten, entstehen kann. Alle Mitarbeitenden verpflichten sich, eine offene Organisationskultur zu schaffen, aus Erfahrungen zu lernen und unsere Konzepte für den Schutz jedes Einzelnen kontinuierlich zu verbessern.
Als Organisation setzen wir uns aktiv mit den Ursachen von Geschlechtergerechtigkeit und ungleichen Machtverhältnissen auseinander, die zu Gewalt und Ausbeutung führen – wie sexuelle Belästigung, Ausbeutung und Missbrauch. Unser Ansatz ist geschlechtersensibel, intersektional und hat zum Ziel, Kinder und Programmteilnehmende durch Mitarbeitende, Freiwillige oder Partnerorganisationen von Right To Play vor jeglicher Form von Gewalt zu bewahren.
Kinder zu schützen und sie psychosozial zu unterstützen, ist für uns eng miteinander verbunden – beides ist notwendig, um ihre mentale Gesundheit zu fördern und sie vor Gefahren zu bewahren. Unsere Maßnahmen sind altersgerecht und verpflichten uns, Rechenschaft gegenüber Kindern und betroffenen Gemeinden abzulegen. Für uns steht fest: Kinderschutz darf nicht losgelöst von unserer Kernarbeit sein – sondern ist integraler Bestandteil unseres Handelns und unserer Kultur.
Kinderschutz bei Right To Play
Right To Play verfolgt folgenden Ansatz, um Missbrauch, Ausbeutung und Schaden durch Mitarbeitende, Partner und Unterstützer:innen gegenüber Personen, die mit uns in Kontakt stehen, vorzubeugen und darauf zu reagieren:
Bewusstsein: Mitarbeitende, Freiwillige, Partner und Stakeholder von Right To Play müssen hohe Verhaltensstandards einhalten. Das Thema Kinderschutz wird in Bewerbungsprozesse, Einarbeitung, Schulungen, Programmarbeit, Monitoring und operative Abläufe integriert.
Prävention: Right To Play identifiziert und reduziert kontinuierlich Risiken für Missbrauch, Ausbeutung und Gefahren in allen Programmen und Prozessen – durch sorgfältige Auswahl von Mitarbeitenden und Partnern, regelmäßige Schulungen und eine risikominimierende Programmgestaltung.
Meldungen: Right To Play verfügt über einen klaren, regelmäßig überprüften globalen Prozess, über den Bedenken geäußert werden können – ergänzt durch landesspezifische Strukturen. Mitarbeitende, Freiwillige und Partner wissen, wie sie innerhalb von 24 Stunden Meldung erstatten können. Auch die Gemeinden, mit denen wir arbeiten, werden über diesen Prozess informiert.
Reaktion: Right To Play handelt schnell und verantwortungsvoll, wenn es Hinweise auf Missbrauch, Ausbeutung oder Gefährdung von Kindern oder vulnerablen Erwachsenen gibt. Unser Ansatz stellt das Wohlbefinden der Betroffenen in den Mittelpunkt und schützt diejenigen, die Missstände melden.
Verantwortung für Kinderschutz
Bei Right To Play ist Kinderschutz eine gemeinsame Verantwortung. Je nach Rolle variieren jedoch Umfang und Zuständigkeit. Die globale Safeguarding-Spezialistin ist verantwortlich für die Verbesserung des Konzepts und der Sicherheitskultur – gemeinsam mit den Ansprechpersonen an unserem Hauptsitz und in Länder- und Regionalbüros. Letztendlich liegt die Verantwortung aber bei der Safeguarding-Leitung – also dem Chief of People & Culture Officer sowie weiteren Mitgliedern des Führungsteams von Right To Play.
Erfahre hier mehr zu unserem Safeguarding-Konzept.
Kinderschutzthemen melden
Über die Plattform ClearView Connects können Bedenken anonym gemeldet werden. Die Identität bleibt gegenüber der Organisation geschützt und wird nur mit Einverständnis offengelegt.