Right To Play und globale Partner haben einen grossen Erfolg errungen: Am 11. Juni wird nun weltweit auf das Recht auf Spiel aufmerksam gemacht.

Am 25. März haben die Vereinten Nationen (UN) den International Day of Play ins Leben gerufen. Von nun an wird er jedes Jahr am 11. Juni begangen.

Right To Play gehört neben vielen internationalen Partnern zu den Gründungsmitgliedern der Kampagne zum International Day of Play. Ziel der Initiative ist es, herauszustellen, wie wichtig Spielen für den Lernerfolg und die persönliche Entwicklung eines jeden Kindes ist und Aufmerksamkeit dafür zu schaffen, das Recht auf Spiel zu schützen und zu fördern.

Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir von nun an am 11. Juni Millionen von Kindern, Eltern, Lehrkräften und Entscheidungsträgern mobilisieren, um die Kraft des Spiels zu feiern.


Das Video zur Kampagne des International Day of Play.


Die Kraft des Spiels - wie Spiel wirkt

73 % der Kinder glauben nicht, dass Erwachsene Spielen ernst nehmen – und somit auch nicht nachvollziehen können, wie es ihnen beim Lernen behilflich sein kann. Das ist das Ergebnis einer globalen Studie, für die über 25.000 Kinder in 36 Ländern befragt wurden.

Seit fast 25 Jahren setzt Right To Play Spiele gezielt ein, um Kinder zu schützen, zu fördern und zu stärken. Wir erreichen jedes Jahr Millionen von Kindern an Orten, an denen Kindsein mit am schwierigsten ist. Wir unterstützen Kinder dabei, einen Schulabschluss zu machen, sich gegen Ausbeutung zu wehren, Vorurteile zu überwinden, Krankheiten vorzubeugen und sich von traumatischen Erlebnissen durch Krieg und Vertreibung zu erholen. Wir tun dies, indem wir Spiele gezielt einsetzen, um Kindern die entscheidenden Fähigkeiten zu vermitteln, um schwierige Situationen zu meistern und Chancen im Leben zu ergreifen.

« Spielen hat Kraft. Durch Spiele entdecken und verstehen Kinder die Welt. Sie lernen, mit anderen zusammenzuarbeiten und sich in andere hineinzuversetzen. Über Spiele gewinnen sie an Selbstvertrauen, sie setzen sich für ihre Rechte ein und entdecken ihre Freude am Lernen », so Susan McIsaac, Präsidentin und CEO von Right To Play International. « Seit fast 25 Jahren macht sich Right To Play die Kraft des Spiels zunutze, um Millionen Kinder zu schützen, zu fördern und dabei zu unterstützen, schwierige Situationen zu meistern. Wir sind stolz, zu den Gründungsmitgliedern der Kampagne zum International Day of Play zu gehören. Mit unseren starken Partnern werden wir dem, was Kinder schon immer gewusst haben, weltweit Legitimität verleihen: Spielen ist eine transformative Kraft im Leben eines Kindes und jedes Kind sollte die Möglichkeit haben, zu spielen. »

UN-Resolution zum International Day of Play

Die Kampagne wurde von der LEGO Group und der LEGO Foundation in Zusammenarbeit mit Right To Play, ADEA, Arup, BRAC, Change X, Concerned for Working Children, Eurochild, Hasbro, INGKA, International Play Association, IRC, KidZania, Mattel, NIKE, inc., PEDAL, Plan International, Save the Children und Sesame Workshop initiiert. Sie wurde von einer Kerngruppe von UN-Mitgliedsstaaten - Vietnam, El Salvador, Bulgarien, Jamaika, Kenia und Luxemburg - angeführt, die sich dafür einsetzen, in ihrer Region Unterstützung für die Resolution zu mobilisieren.

Die Verabschiedung einer UN-Resolution für einen Tag, an dem Spielen im Mittelpunkt steht, hebt dieses Kinderrecht auf eine andere Stufe. An diesem Tag rückt die Wirkung von Spiel auf globaler, nationaler und lokaler Ebene in den Vordergrund. Es wird deutlich, welche zentrale Rolle Spiele für den Lernerfolg und das Wohlbefinden von Kindern haben und wie wichtig es ist, dass Kinder Zeit zum Spielen und Räume zum Spielen zur Verfügung haben.


« Wir sind stolz, zu den Gründungsmitgliedern der Kampagne zum International Day of Play zu gehören. Mit unseren starken Partnern werden wir zeigen, dass Spielen eine transformative Kraft im Leben eines Kindes ist und jedes Kind die Möglichkeit haben sollte, zu spielen. » - Susan McIsaac, CEO, Right To Play

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